Noëmi Nadelmann gilt als eine der erfolgreichsten, vielseitigsten und
faszinierendsten Sängerinnen der klassischen Musikszene. Ihr
umwerfendes Charisma, ihre musikalische Ausdrucksstärke und ihre
darstellerische Wandlungsfähigkeit machen die aus einer Zürcher
Künstlerfamilie stammende Sopranistin heute an vielen grossen
Opernhäusern Europas, auf
Konzertpodien und als Oratoriensängerin zu einem gefragten Gast.
Nach ihren Studien in Zürich und an der Indiana University in
Bloomington war Noëmi Nadelmann 1986/87 Mitglied des Internationalen
Opernstudios am Opernhaus Zürich. 1987 gab sie ihr Debüt als Musetta
am Teatro La Fenice Venedig. Von 1990 bis 1993 war sie Mitglied des
Theaters am Gärtnerplatz in München (Auftritte u.a. als Zerbinetta,
Manon, Madame Pompadour), seit 1994 regelmässiger Gast an der
Komischen Oper Berlin, wo sie Nedda und Musetta sang, bevor sie mit
den Titelrollen in "La Traviata" und "Lucia di Lammermoor", beide
unter der Regie von Harry Kupfer, ihren Durchbruch erreichte. Am
Theater Bern sang sie die Titelrollen in "La Traviata", "Lucia" und
"Manon". Gastengagements führten sie u.a. ans Opernhaus Zürich ("Die
lustige Witwe", "Traviata", "Fledermaus", "Wiener Blut"), die Opéra de
Paris ("La Bohème"), die Hamburgische Staatsoper ("Traviata",
"Lucia"), die Deutsche Oper Berlin ("Traviata"), die Bayerische
Staatsoper München (Armida in "Rinaldo" an den Münchner Festspielen),
die New Yorker MET ("La Bohème"), die Wiener Staatsoper ("Die lustige
Witwe", "La Bohème", "Fledermaus"), die Lyric Opera Chicago ("La
Bohème"), die Oper Köln (Donna Anna in "Don Giovanni", "Fledermaus",
"Lady Hamilton"), die Staatsoper Berlin ("Rinaldo"), und die
Nederlandse Opera Amsterdam ("La Bohème" und "Don Giovanni").
Noëmi Nadelmann sang Beethovens "Missa Solemnis" unter Christian
Thielemann in Berlin, Köln und Bonn, Mahlers Symphonie No. 2 in
Barcelona unter der Leitung von Bertrand de Billy, sowie Beethovens
"Egmont" unter Gerd Albrecht in Dresden. Sie arbeitet zusammen mit
Dirigenten wie Kurt Masur, Sir Neville Marriner, Franz Welser-Möst,
Christoph Eschenbach,
Vladimir Fedoseyev, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Simone
Young, Yakov Kreizberg, Paul McCreesh und Peter Schneider, sowie mit Regisseuren wie
Harry Kupfer, Helmuth Lohner, David Alden und Götz Friedrich.
Noëmi Nadelmann tritt regelmässig in Recitals und Orchesterkonzerten
auf der ganzen Welt auf. Ihre CDs sind unter anderem bei dem Labels
Sony BMG, Oehms Classics und Arte Nova erschienen.
Neben zahlreichen Radio- und Fernsehproduktionen ist Noëmi Nadelmann
auch in Andrzej Zulawskis Spielfilm "La Note Bleue" an der Seite von
Sophie Marceau aufgetreten.
Neben ihrer regelmässigen Lehrtätigkeit in Masterclasses für professionelle Sänger und Studenten ist Noëmi Nadelmann auch als Jurymitglied in verschiedenen Wettbewerben aktiv, darunter der "Migros Kulturprozent Studienpreis Gesang" (2009), sowie in der erfolgreichen Casting-Show "MusicStar", welche 2007 vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Kürzliche Projekte der Künstlerin umfassen "La Traviata" an der
Komischen Oper Berlin, "Die Lustige Witwe" an der Wiener Volksoper und
am Théâtre Municipal de Lausanne, "Mahagonny" am Stadttheater Bern,
"Der Schauspieldirektor" (inklusive CD-Aufnahme) mit
dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, "Der Rosenkavalier" in Tel
Aviv, die Uraufführung "Night.Shift" von John Wolf Brennan am
Stadttheater St. Gallen, sowie zahlreiche Konzerte und Liederabende.
2009 wird Noëmi Nadelmann u.a. an der Sächsischen Staatsoper Dresden
in der "Lustigen Witwe", an der Komischen Oper Berlin in "Mahagonny", sowie am
Festival d'Opéra Avenches in "Don Giovanni" auftreten.
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